| 7) PRENZLAUER BERG PSYCHOLOGIN10437 Berlin | ![]() |
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STRESS = Absterben von Hirnzellen - Neubildung möglich? Im Hippocampus (Hirnstruktur) fließen Informationen verschiedener sensorischer Systeme zusammen, die verarbeitet und von dort zumCortex zurückgesandt werden. Damit ist er enorm wichtig für die Gedächtniskonsolidierung, also die Überführung vonGedächtnisinhalten aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis. Menschen, bei denen beide Hippocampi entfernt oder zerstört wurden, können keine neuen Erinnerungen formen und weisen somit eine anterograde Amnesie auf. Alte Erinnerungen bleiben jedoch meist erhalten. Der Hippocampus wird somit als Struktur gesehen, die Erinnerungen generiert, während dieGedächtnisinhalte an verschiedenen anderen Stellen in der Großhirnrinde gespeichert werden. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse erbrachten nun, dass durch STRESS Hippocampuszellen absterbenkönnen. Aber: bei Erholung (zum Beispiel durch Entspannungs/ Ruhephasen, Stressreduktion im Alltag usw.- stressreduzierter Lebensweise) können neue Hippocampuszellen nachgebildet werden. Dieses Wissen darüber ist neu. Laut Experten ist Stress das, was wir dafür halten. Was sind Psychosomatische und somatoforme Erkrankungen?Unter Psychosomatischen Erkrankungen im engeren Sinne werden Erkrankungen verstanden, bei denen organische bzw. Gewebsschädigungen aufzufinden sind. Psychische oder soziale Faktoren beeinflussen die Entstehung, den Verlauf oder die Folgen der Erkrankung deutlich mit. Im Gegensatz dazu liegen bei so genannten funktionellen körperlichen Störungen (somatoformen Störungen) trotz sorgfältiger fachärztlicher Abklärung keine oder kaum nachweisbare Organbefunde vor. Welche Krankheitsbilder als psychosomatisch im engeren Sinne aufgefasst werden, ist unter Fachleuten umstritten. Viele psychische Störungen weisen körperliche Folgeschädigungen auf, z. B. Anorexie oder Alkoholismus. Im engeren Sinne werden folgende Krankheitsbilder als Psychosomatische Erkrankungen angesehen: Am häufigsten vertreten ist das starke Übergewicht (Adipositas), gefolgt von Asthma, entzündlichen Darmerkrankungen, bestimmten Arten von Geschwüren sowie dauerhaftem Bluthochdruck. Andere Erkrankungen wie Ohrengeräusche (Tinnitus),Migräne oder bestimmte Hauterkrankungen stehen ebenso häufig in Wechselwirkung mit psychosozialen Faktoren. "Somatoforme Störungen" ist eine Diagnose, die in der Bevölkerung bislang noch wenig bekannt ist. Andere Bezeichnungen, die dieses Störungsbild umschreiben, sind "funktionelle Beschwerden", "psychovegetative Dystonie", "Reizdarm","chronisches Erschöpfungssyndrom", "funktionelle Rückenschmerzen" oder auch "Fibromyalgie". Patienten mit somatoformen Störungen haben auf ihrem Weg der medizinischen Abklärung ihrer Beschwerden möglicherweise wiederholt zu hören bekommen: "Ihnen fehlt nichts". Sie verstehen nicht, warum kein Arzt "etwas findet", denn die Symptomesind ja tatsächlich vorhanden und werden von den Betroffenen oft sehr belastend erlebt, zumal sie häufig mit zunehmenden Einschränkungen im Alltag und im Berufsleben einhergehen. Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmittelnkann zu ernsthaften Nebenwirkungen, manchmal auch zu einer Medikamentenabhängigkeit führen. Nicht selten treten in derFolge auch noch zusätzliche Beeinträchtigungen durch depressive Verstimmungen oder Ängste auf. Viele Betroffene haben somit bereitseinen langen Krankheitsund Leidensweg hinter sich, bevor sie erstmalig überhaupt psychosomatisch abgeklärt und behandelt werden. Psychotherapie Praxis Prenzlauer Berg Dipl.-Psych.Rönsch zurück zur Hauptseite der |


